Hainbundschule Göttingen

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RIK - Regionales Integrationskonzept


Seit dem 1.8.2001, also mit Beginn des Schuljahres 2001/2002, beteiligt sich die Hainbundschule am Regionalen Integrationskonzept der Stadt Göttingen, kurz RIK genannt.

Was ist das „RIK"?

Ziel des RIK in Göttingen ist es, entsprechend §4 des Niedersächsischen Schulgesetzes möglichst alle Schülerinnen und Schüler der Region in den für sie zuständigen Schulen zu unterrichten und zu fördern. Auch Kinder und Jugendliche mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf sollen nach Möglichkeit an allen Schulen die erforderliche Hilfe und Unterstützung erfahren, die ihren individuellen (Lern-)Voraussetzungen entspricht.

Sonderpädagogische Grundversorgung als wesentlicher Bestandteil des RIK

Die Sonderpädagogische Grundversorgung ist ein wesentlicher Bestandteil des RIK. Sie ist ausgerichtet auf gemeinsamen Unterricht und gemeinsame Erziehung im Primarbereich, also in der Grundschule.

Ziel der Sonderpädagogischen Grundversorgung an der Grundschule ist es,

durch präventive Maßnahmen der Ausprägung von Lern-, Verhaltens- und Sprachentwicklungsstörungen entgegengewirkt werden und

Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache und Verhalten in der zuständigen wohnortnahen Grundschule integrativ zu unterrichten und zu fördern.

Neben der Hainbundschule beteiligen sich zurzeit 13 weitere Grundschulen aus der Stadt und dem Landkreis an der Sonderpädagogischen Grundversorgung.

Was bedeutet das für die Hainbundschule?

Die Hainbundschule beteiligt sich bereits seit dem 01.08.2001 am RIK, ist also von Anfang an dabei. Seit Beginn wird das RIK an der Hainbundschule begleitet und umgesetzt durch die Sonderpädagogin Fr. Ines Bolting. Diese steht bei derzeit 8 Schulklassen mit 16 Wochenstunden für eine präventive und integrative Arbeit zur Verfügung.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf zwei Bereichen:

In den ersten beiden Schuljahren ist der Schwerpunkt der Arbeit vor allem im Bereich der präventiven Arbeit sehen. Dies beinhaltet in den ersten Schulwochen eine ausführliche Eingangsdiagnostik und Lernstandserhebung, um darauf aufbauend möglichst frühzeitig dort mit der Förderung anzusetzen, wo sich Lernschwierigkeiten abzuzeichnen beginnen. Durch frühzeitige Hilfe und Unterstützung soll so der Ausprägung von Lern-, Sprach- und Verhaltensstörungen vorbeugend entgegengewirkt werden.

In den 3. und 4. Klassen liegt der Schwerpunkt der Arbeit vor allem im Bereich der integrativen Förderung. Dies betrifft diejenigen Kinder, bei denen sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde.

Förderangebote im Rahmen des RIK an der Hainbundschule
- Wahrnehmungsförderung / Förderung basaler Kompetenzen
- Förderung der Motorik
- Förderung im Bereich der Konzentration und Aufmerksamkeit
- Förderung sozialer Kompetenzen
- Förderung der phonologischen Bewusstheit
- Förderung im pränumerischen Bereich
- Sprachförderung / Förderung der Kommunikationsfähigkeit
- Förderung in leistungsschwachen Bereichen in den Hauptfächern Deutsch und Mathematik
- Förderung des Arbeitsverhaltens
- Stärkung der Persönlichkeit

Weitere Aufgaben und Angebote der Förderschullehrerin sind

- Eingangsdiagnostik / Diagnostik
- Beratung der Grundschullehrerinnen und der Eltern, z.B.
- über notwendige (außer)schulische Fördermaßnahmen
- über Differenzierungsmaßnahmen
- Erstellen von Beratungsgutachten zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs
- Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen

Kontakt

Ines Bolting
Ernst-Fahlbusch-Straße 22
37077 Göttingen

In der Schule ist Frau Bolting am Montag, Dienstag und Donnerstag zu erreichen.

 
  • Tag vor dem 1. Mai - schulfrei (30.04)
  • Brückentag nach Himmelfahrt - schulfrei (11.05)
  • Pfingstferien (22.05)

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